Sonntag, 27. April 2014

Eckstein der Johannes-Paul-II-Kirche gesegnete und eingesetzt

Das Wochenende bestand für mich aus zwei wichtigen Tagen. Der Samstag war ganz der Begegnungen mit Geistlichen der orthodoxen Kirche gewidmet. Es begann im Gymnasium in Togliatti und endete nach einer Exkursion durch Kirchen und Klöster mit dem Abendessen bei Metropolit Sergij in Samara. Gemeinsam mit unserem Nuntius, Erzbischof Jurkovic, wurden wir in zwei orthodoxen Kirchen der Millionenstadt bei unserem Eintreffen mit Glockengeläut begrüßt. Eine unüberhörbare Geste und ein rundum österlicher Tag.

Den Eckstein der neuen Kirche in Togliatti segnete ich in Anwesenheit von über 100 Gläubigen nach dem Gottesdienst am heutigen Morgen. Erstmals zogen wir mit der Gemeinde in Prozession in die Mauern der Johannes-Paul-II-Kirche ein. Es war sogar zeitgleich mit der Heiligsprechung in Rom. Bis die Kirche eines Tages geweiht werden kann, wird noch viel Wasser die Wolga hinab fließen. Aber die Leute haben Geduld und Vertrauen. Togliatti liegt 450 km wolgaaufwärts von Saratow. Wegen eines ausgedehnten Mittagessens mit Gästen aus Kirche und Politik, kam ich erst kurz nach vier ins Auto und erreichte Marx am Abend gegen halb zehn. Am Morgen fahre ich weiter nach Saratow.