Donnerstag, 1. Mai 2014

Lebenszeichen aus Kazan

Zwar habe ich kein Foto parat. Eine Notiz will ich trotzdem machen: Der erste - und damit: große - Sitzungstag unsere Bischofskonferenz ist vorüber. In der Mittagspause besuchten wir den orthodoxen Ortsbischof Anastasij, der uns zur Ikone der Kazaner Gottesmutter führte und zum Essen eingeladen hatte. Am Abend eröffneten wir den gesamtrussischen Familienkongress mit einer heiligen Messe in der Pfarrkirche. Kazan ist in diesen Tagen das Zentrum der katholischen Kirche in Russland. Sie ist klein, aber lebendig. Weil es der Begrüßungsgottesdienst war, hatte ich die Predigt. Als "Aufhänger" wählte ich eine katholische Bücherreihe, die seit 1962 in der DDR herausgegeben wurde und sich "Die Hauskirche" nannte,  - ganz passend zum Thema unseres Kongresses, der an das II. Vatikanische Konzil vor 50 Jahren erinnert und die Bedeutung der Familie für Kirche und Welt heute hervorheben möchte. Allein schon die Titel der 22 Bände sind für Familien in der Diaspora heute so aktuell wie damals. Circa 20 % der Teilnehmer waren zu dem Zeitpunkt noch im Auto unterwegs. Sie hatten sich bei der weiten Strecke und den schlechten Straßen verkalkuliert. Die von ganz weit her, waren natürlich mit dem Flugzeug gekommen, z.B. eine junge Familie aus Wladiwostok!

Bildnachtrag:
Erste Reihe,  v.l.: P. Diogenes Urquiza, Ortspfarrer, Bischof Joseph Werth,
Erzbischof Paolo Pezzi, Bischof Clemens Pickel, Nuntius Erzbischof Ivan Jurkovic,
Bischof Kyrill Klimovicz, Generalsekretär der RBK Igor Kovalevski.