Mittwoch, 25. Juni 2014

Die 20-Jährigen ...

Gerade noch rechtzeitig, kurz bevor die Schwestern aus der Pyatigorsker Niederlassung wieder heimkehren, habe ich es zum Jubiläum der Missionsklarissen (MCSS) geschafft: Am vergangenen Sonntag feierten die Schwestern in der Saratower Kathedrale das zwanzigjährige Bestehen ihrer ersten Niederlassung in Russland. Es muss ein schönes Fest gewesen sein. Schwester Maria-Elena (4.v.r.) ist heute die Einzige, die damals dabei war. Drei Schwestern stammen inzwischen aus Russland, eine aus der Slowakei. Trotzdem werden sie alle immer noch manchmal - liebevoll - "die Mexikanerinnen" genannt. Wir feierten gemeinsam die Morgenmesse in der Kathedrale. Dann luden die Schwestern spontan zum Frühstück ein. Nun aber ist Eile geboten. Im Büro stapeln sich die Projekte. In 20 Minuten kommt der Vikar aus Astrachan (doch wohl, um mir zu sagen, dass sein Orden ihn als künftigen Pfarrer vorschlagen möchte). Am Nachmittag steht Marx auf dem Programmzettel. Morgen nachmittag/abend möchte ich zumindest bis Wolgograd fahren, damit es übermorgen nicht mehr so weit bis Taganrog ist. Da verbringe ich das Wochenende, gemeinsam mit Ehepaaren aus dem Dekanat Rostow. 
(Ich habe meinen Weihetag nicht vergessen. Mit großer Dankbarkeit schaue ich auf die vergangenen 26 Jahre zurück. Vor Augen habe ich da keine Kalender, sondern Menschen, Menschen, Menschen.)