Donnerstag, 24. Juli 2014

Die Sache mit der Freude ...

Christen müssen froh sein, sagt Papst Franziskus immer wieder. Das ist aber nicht immer ganz einfach. Manchmal jedoch freue ich mich mühe- und verdienstlos wie ein Kind - oder so ähnlich. Dann möchte ich den Grund der Freude gar nicht zu laut sagen, damit er nicht zerbricht wie feinstes Glas, auch wenn allein schon die Vorfreude echte (angeblich "schönste") Freude ist.
Am Sonntagabend fahre ich in den Urlaub... Zum Bistumsjugendtreffen Ende August, für das wir vorsichtig 100 Personen eingeplant hatten, haben sich 130 angemeldet... Die jährlich im Mai stattfindende Pastoralkonferenz für Priester und Ordensleute hatten wir wegen anderer Veranstaltungen auf den Herbst verlegen müssen. Eigentlich wollte ich sie schon fast ganz ausfallen lassen, weil es zu schwer ist, die ca. 100 Leute aus dem weiten Bistum unter einen Hut zu bekommen. Der eine hat Ferien, bei den anderen ist Generalkapitel des Ordens etc. Ein Blick auf die Anmeldeliste zeigte mir heute: 96 Personen werden wir schon sicher sein, Mitte Oktober in Sotschi... Andere Gründe zum Freuen: Wir haben einen so nötigen Handwerker für Marx gefunden, der zwar nicht dorthin ziehen wird, aber kommen und tun will, was aktuell anliegt. Und das ist nicht wenig! Weiter: Wenn alles gut geht, haben wir ab Schulanfang eine neue, gute Hausmutter für unser Jugendhaus. Sie ist Lehrerin von Beruf und kann sowohl den Jugendlichen als auch den Kindern im Caritaszentrum Nachhilfeunterricht geben, bzw. bei den Hausaufgaben helfen ... Ab Mitte Januar bekommen wir einen Priester aus Deutschland, auf den wir schon über 10 Jahre gewartet haben... Und noch etwas Schönes ... erzähle ich erst "post factum", im September. (-:
Tief gläubige Christen werden sagen: Das alles ist noch gar nichts, im Vergleich zu der Freude, die uns niemand nehmen kann (vgl. Joh 16,22 oder Röm 8,38f). Ohne eine Ahnung dieser Freude ist es schwer zu verstehen, was Paspst Franziskus meint.