Montag, 11. August 2014

"Veni, Domine Jesu" (Offb 22,20) im Alltag

Mehr als eine moderne Version meines Weihespruchs (s. Schriftband im Bischofswappen), nämlich auch eine versteckte Anleitung zu dessen Verwirklichung im Alltag, finde ich auf dieser fröhlichen Postkarte, die schon fast ein Jahr auf meinem Tisch liegt, auf die auch heute Morgen mein Blick fiel, und die ich nicht "beiseite" legen möchte. Mit großen Buchstaben steht da geschrieben: "Ich werde nicht müde, auf Dich zu warten". Und klein ist hinzugefügt: "Der Lauf der Zeit und die Hetze des Alltags mögen die Freude des Lebens und das Licht der Hoffnung nicht auslöschen."

Am Vormittag habe ich im Postberg gegraben: Freud und Leid kamen dabei zum Vorschein. Ein wichtiger Mitarbeiter unserer Caritas kündigt zum 29. August. In der zweiten Septemberhälfte werden wir die russische Übersetzung des Buches "Jesus von Nazareth" (Teil II) der Öffentlichkeit in Moskau vorstellen. Renovabis hilft uns beim Diözesanen Jugendtreffen in 11 Tagen. Der Neuanlauf zur Herausgabe unserer Bistumszeitung (Papier und Digital) gewinnt an Schwung... Gerade kam eine SMS aus dem Auto der Woronezher Kapuziner. Wenn alles weiter gut geht, sind sie gegen 13.30 Uhr hier. Dann wird eine kleine Pause nötig sein, nach den über 500 km Landstraße, die die benachbarten Pfarreien Woronezh und Saratow verbindet. Und dann schauen wir, was es zu besprechen gibt.