Freitag, 19. September 2014

Erste Etappe gen Süden

Zweimal hatte ich den Computer im Büro schon aus. Dann fiel mir jeweils etwas ein, was noch vor dem Wochenende erledigt sein sollte. (Die Zeit war ein bisschen zu knapp zwischen den Reisen.) Schließlich fuhr ich erst um 14.00 Uhr ab. Kein Problem, denn heute ging es nur bis Wolgograd, 400 km. Auf der gesamten Strecke zwischen Saratow und Wolgograd gibt es nur eine katholische Pfarrgemeinde, genau in der Mitte: in Kamyshin.  Sie wird von Saratow aus betreut. Interessant war, wie es zum Abend hin wärmer wurde. Der Grund: Die Reise ging genau nach Süden. Buntes Herbstlaub, vertrocknete Gräser, viel Verkehr, blauer Himmel - 6 Stunden lang. Zum Abendbrot hatten Pater Lorenz und Pater Valentin, beide Steyler Missionare, auch die drei in der Pfarrgemeinde tätigen Ordensschwesten eingeladen, die - glücklicherweise - in der Nähe wohnen. (Die Stadt Wolgograd ist fast 100 km lang.) Es wurde ein Erzählabend. Das für mich ungewöhnlichste aller Fotos vom heutigen Weg: Ich war noch nie bei einer Flugschau. Darum habe ich noch nie zwei Flugzeuge in großer Höhe so dicht beieinander gesehen.