Mittwoch, 1. Oktober 2014

Die hl. Theresia ist eine ihrer Schutzpatroninnen

Das Foto nach dem Gottesdienst
gehört fast zum Ritus am 1. Oktober
 Der 1. Oktober ist auf den ersten Blick kein großer Feiertag in der katholischen Kirche, auch wenn er dem Gedenken der heiligen Theresia von Lisieux gewidmet ist, die wiederum als Patronin der Weltmission verehrt und angerufen wird. In Marx ist das jedoch anders. Hier, wo das Noviziatskloster der "Dienerinnen Jesu in der Eucharistie" steht, ist der Tag der heiligen Theresia seit vielen Jahren ein Fest, denn an diesem Tag werden "Schritte" gemacht, sichtbare Schritte im geistlichen Sinne. So auch heute: zwei Postulantinnen wurden ins Noviziat aufgenommen, tragen also von nun an - zwei Jahre lang - einen weißen Schleier, bevor sie ihre ersten Gelübde ablegen dürfen. Sechs junge Schwestern, die bereits mit sog. zeitlichen Gelübden (Versprechen für die Zeit eines Jahres) lebten, erneuerten diese, wiederum für ein Jahr. 
Pater Reinhard gratuliert Schwester Anna
am Tag ihrer ewigen Gelübde
Und eine, nämlich Schwester Anna aus Petrow Wal, gab heute ihr Versprechen für immer, die sog. ewigen Gelübde. Erstmals nahm die neugewählte Oberin der Delegatur, Mutter Paulina, die Gelübde entgegen.
In den vergangenen acht Tagen hatte der Claretinerpater Mariano Sedano aus Sankt Petersburg die Exerzitien der Schwestern hier in Marx begleitet. Es war ein Tag des Dankes und der Freude, nicht nur für die Schwestern. Sie sind lebendige Hoffnungszeichen für die ganze Kirche. Möge der Herr ihnen die Kraft geben, ihren Weg bis ans Ende gehen zu können.