Samstag, 11. Oktober 2014

Eine sehr herzliche Begegnung in der zu Ende gehenden Woche

Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber dennoch der Rede - und ganz sicher der Erinnerung wert: Am 7. Oktober besuchte ich meinen bischöflichen Nachbarn im Südwesten, Weihbischof Jacek Pyl in Simferopol auf der Krim. Unser Bistumspatron, der heilige Clemens von Rom, war an seinem Lebensende auf die Krim verbannt worden und ist dort als Märtyrer gestorben. Schon lange hatte ich den Wunsch, einmal da hin zu kommen. Zwar reichte die Zeit nicht für Ausflüge. Schön und wichtig war, dass wir uns endlich einmal persönlich kennen lernten. Weihbischof Jacek feiert am gleichen Tag Geburtstag wie ich, nur ist er ein Jahr "im Rückstand". Er ist sehr engagiert in liturgischen und musikalischen Fragen, hat Kirchen und Gemeindezentren gebaut. Er erzählte mir u.a. von seinen pastoralen Projekten und von der Jugendseelsorge auf der Krim. Ich hoffe, einiges können wir in Zukunft gemeinsam tun. Eigentlich sollte er ja vor ca. 2 Jahren zu uns ins Bistum kommen, als Seelsorger nach Pyatigorsk, doch dann ernannte ihn der Papst unerwartet zum Bischof... 
Auf dem Foto stehen wir vor seiner "Bischofskirche". Drei heilige Messen werden sonntags in diesem Häuschen gefeiert. Über 200 katholische Christen nehmen daran teil. Etwa die Hälfte von ihnen sind ausländische Studenten an der Uni in Simferopol.