Sonntag, 12. Oktober 2014

Noviziat bei den "Dienerinnen Jesu in der Eucharistie"

Das ist ein im Voraus geschriebener Eintrag, der beim Überbrücken der Zeit helfen soll, falls ich in Sotschi nicht zum Schreiben kommen sollte. Aber auch ganz unabhängig davon, in jedem Fall hat das Bild seine Bedeutung und seinen Wert: Am 1. Oktober 2014 vergrößerte sich die Zahl der Novizinnen in Marx auf vier. Zu den beiden bisherigen - Anastasia und Eugenia (außen) - kamen Anjuta und Maria - neben ihrer Novizenmeisterin Schwester Helena in der Mitte - hinzu. Das Noviziat der Schwestern dauert zwei Jahre, bevor sie ihre ersten Gelübde (Versprechen der evangelischen Räte: Armut, Keuschheit, Gehorsam) ablegen dürfen. Es ist eine besonders intensive Zeit des (Kennen-)Lernens und des Einübens in die Lebensform als Ordensfrau. Wenn jemand still eine Patenschaft für eine der Novizinnen übernehmen will, besonders durch begleitendes Gebet, wäre das sehr schön. "Einfach so" und aus eigener Kraft wäre der Weg sicher zu schwer.
"Das Noviziat ist die Zeit der ersten Ausbildung eines Ordensangehörigen. In dieser Zeit wird der Novize durch den Orden geprüft, ob er dazu berufen ist, die Gelübde abzulegen und gemäß der Ordensspiritualität zu leben. Umgekehrt prüft der Novize seine Berufung und ob ihm das Leben in der Ordensgemeinschaft zusagt. Außerdem übt der Novize die geistliche Lebensform ein und erwirbt Kenntnisse in den Bereichen Bibel, Glaubenslehre, Ordensgeschichte, Ordensspiritualität, Liturgie und Gesang. Verantwortlich für die Ausbildung ist der Novizenmeister. In den meisten Ordensgemeinschaften geht dem Noviziat ein Postulat, ein Vornoviziat und/oder eine Kandidatur voraus. Kirchenrechtliche Bestimmungen über das Noviziat sind in den Can. 641 bis 653 des CIC enthalten. Patronin der Novizen ist die heilige Therese von Lisieux (1. Oktober)." (vgl. www.kathpedia.com)