Mittwoch, 15. Oktober 2014

Sotschi - erster Arbeitstag

Eine aus Peru, eine aus Argentinien - zwei von ca. 70 katholischen
Ordensschwestern der Dioezese Sankt Clemens
Ein guter Tag neigt sich seinem Ende zu. Die letzten Konferenzteilnehmer sind am Morgen eingetroffen. Mehrere haben kurzfristig abgesagt oder sind sogar auf dem Weg nach Sotschi umgekehrt. Da war es ein Problem mit dem Gasanschluss der Pfarrei, dort eine deutliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes einer ohnehin zu Hause gebliebenen Ordensschwester, und wieder anderswo eine Beerdigung. Hier sind alle Wege weit. Und die Pastoralkonferenz ist kurz. Es hat keinen Sinn, fuer einen Tag Dabeisein zwei bis vier Tage Weg auf sich zu nehmen. 
Vortraege am Vor- und Nachmittag bildeten die thematischen Schwerpunkte des Tages, ein Gottesdienst in der Pfarrkirche mittags um 12.00 Uhr den Hoehepunkt. Heute ist der 14. Weihetag unserer Kathedrale in Saratow. Wir haben ihn hier am Schwarzen Meer gefeiert. Sieben Arbeitsgruppen befassten sich mit konkreten Auszuegen aus dem Papstscheiben "Evangelii gaudium", das unserer Konferenz zugrunde liegt. Kaffepausen gaben Gelegenheit zum Austausch, eine lange Pause vor dem Abendessen - die Moeglichkeit ans Meer zu gehen. (Meine Pausen sind gut gefuellt mit Einzelgespraechen, denn dafuer ist die Konferenz eine der seltenen Moeglichkeiten.) Etwa die Haelfte der Teilnehmer ist zum ersten Mal in Sotschi. Die "muessen" natuerlich wenigstens einmal am Strand spazieren gehen. Dass so viele noch nicht hier waren, haengt damit zusammen, dass wir die Stadt fuer groessere Veranstaltungen seit Jahren nicht in Betracht gezogen hatten. Die Ueberlastung durch Bauarbeiten und -fahrzeuge vor den Olympischen Winterspielen 2014 war zu gross.