Freitag, 19. Dezember 2014

Einstieg

Nachts hatten wir die ersten vier in ihre Züge gesetzt, Nach dem Frühstück brachen auch die anderen beiden Dekane zurück nach Hause auf. Der eine musste nur bis zum Bahnhof gebracht werden (Foto), der anderen hat 980 km im Auto vor sich, und das bei nicht allzu gutem Wetter. 
Da der Samstag vor dem 4. Adventssonntag früher häufiger als heute ein Termin für Priesterweihen war, ist der 19. Dezember (in den Jahren, in denen er auf einen Samstag fiel) ein interessantes Datum. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich wieder einen entdecke, dem genau an diesem Tag die Hände aufgelegt wurden, (heute vor 50 Jahren im Bistum Meißen, z.B.), oder dem heiligmäßigen Bischof Alexander Chira (gest. 1983 in Kasachstan): 19.12.1920, auch wenn es für mich (1987) "nur" der Tag der Diakonenweihe war. Einige Jahre lang hielt ich den für wichtiger als den Tag meiner Priesterweihe, weil es das Datum der Entscheidung war, nach dem kein "Zurück" mehr möglich sein würde. Der Advent ist wirklich eine gute Zeit für das Weihesakrament. Er lernt uns, auf das ganze Leben wie auf einen großen Advent zu schauen und die Bitte zu leben: "Veni Domine Jesu" (Komm, Herr Jesus).
Der Tag liegt noch vor uns. Wie gut, wenn man schon am Morgen danken kann.