Mittwoch, 10. Dezember 2014

Katholisches und Evangelisches aus Marx an der Wolga

Zu den Roratemessen, wochentags früh halb sieben im Advent, kommen in Marx viele Gläubige zur Kirche. Das ist ein schöner Brauch, eine echte Erneuerung im geistlichen Leben und eine sinnvolle Vorbereitung auf Weihnachten, seit vielen Jahren, (rechts oben). Während Pfarrer und Hausmeister die neue Weihnachtskrippe vor dem Pfarrhaus zusammenzimmern (links), gehen die Schüler vom Caritas-Kinderzentrum mit ihren Schwestern zum Schlittschuhlaufen (rechts unten). Die Schlittschuhe haben wir im letzten Jahr für die Pfarrei angeschafft, denn es gab kaum ein Kind, das eigene hatte.

Seit August wird der historische Turm der evangelischen Kirche in Marx rekonstruiert. Er war vor ca. 60 Jahren abgerissen worden, als die damals enteignete Kirche der Bevölkerung als "Kulturhaus" diente. Heute gehört sie wieder der evangelisch-lutherischen Gemeinde. Im kommenden Jahr wird die Stadt Marx an der Wolga ihr 250-jähriges Bestehen feiern. (Ihr heutiger "Namenspatron", Karl Marx, wurde vor 197 Jahren geboren.) Da soll der Turm fertig sein.