Dienstag, 10. März 2015

Besuche in Warschau

Es war beiderseits eine Freude, dass ich wieder einmal im Mutterhaus der "Dienerinnen Jesu in der Eucharistie" verweilen konnte. Die Ordensgemeinschaft hat drei Niederlassungen in meinem Bistum. Seit 1990 arbeite ich mit den Schwestern zusammen. Eine Versammlung war der Grund dafür, dass u.a. auch Schwester Tereza anwesend war. (Links im Bild.) Nach ca. 20 Jahren in Sibirien, lebt sie jetzt in Vilnius, Litauen. Mutter Malgorzata, die Generaloberin (Mitte), nahm sich viel Zeit und stimmte den Tagesplan auf meinen Besuch ab. Noch am Vormittag fuhr ich in ein Büro der polnischen Bischofskonferenz, von wo aus Priester und Ordensleute im Osten Unterstützung bekommen können, z.B. liturgische Kleidung und Gefäße.
Am Mittag traf ich den Provinzial der Redemptoristen, die bei uns die Pfarreien Orsk, Orenburg und Togliatti betreuen. Er wohnt in der Warschauer Altstadt, neben der Kirche des hl. Benno, in der einst mein Namenspatron, der hl. Clemens Maria Hofbauer, als Seelsorger tätig war. In den kommenden zwei Tagen wohne auch ich hier. - Fortsetzung am Abend: So hatte ich u.a. die ausgiebige Gelegenheit, mit Pater Dariusz zu sprechen. Wir kennen uns seit 21 Jahren. Damals war er nach Orenburg und Orsk gekommen. Unlängst wurde er zum Vizeprovinzial der Redemptoristen in Warschau ernannt. Damit ist seine Zeit bei uns leider zu Ende. Auch einige seiner Mitbrüder lernte ich kennen. Und sogar ein Spaziergang durch Warschaus Altstadt hatte Platz.