Sonntag, 29. März 2015

Dorfleben

Zu dem, was mir in den vergangenen drei Tagen ins Auge, Ohr oder Herz fiel, gehörte z.B., dass die Leute in einem der Dörfer die neue Ausgabe vom Bistumsjournal nach der Messe nicht mitgenommen haben, obwohl ich auf einige Artikel hinwies und die Lektüre sehr empfahl. Ich bat um eine Spende und nannte den Selbstkostenpreis. 50 Rubel war den Leuten zu viel. Sie sind nicht geizig, sondern arm.
Ein Dorfpostamt schien mir ein schönes Fotomotiv. So ist es ja häufig: Wenn man selbst nicht da wohnt, scheint einem Armut manchmal ziemlich romantisch.