Sonntag, 22. März 2015

Noch eine Nacht im ehemaligen Stalingrad

Ich wäre gern bis nach Hause durchgefahren, aber der Rückweg gestaltete sich schleppend. 2 geschlossene Bahnübergänge hielten uns eine ganze Stunde auf. Nach 330 km war es schon dunkel. Die Löcher im nachwinterlichen Straßenbelag sind unvorhersehbar. Auf die Frage, wie wir es besser machen sollten, antwortete eine der beiden Jugendlichen im Auto: "So, dass wir morgen nicht zur Schule müssen". Mir war es, ehrlich gesagt, recht, dass wir noch einmal von der Umgehungsstraße ins Stadtzentrum von Wolgograd abbogen. Pater Laurentius und seine beiden Mitbrüder empfingen uns mit Freude, obwohl sie den ganzen Tag in der Kirche und auf den Außenstationen zu tun hatten. Dass der aus Indonesien stammende Pfarrer auch ein guter Koch ist, wissen schon alle. Ein super Abendessen war schnell zubereitet. Morgen früh um 6.00 Uhr wollen wir dann die restlichen 400 km bis nach Saratow angehen.