Donnerstag, 11. Juni 2015

Benedikt XVI. über das Herz-Jesu-Fest

In der kath. Kapelle in Georgiewski (Nordkaukasus)
Beim sonntäglichen Angelus-Gebet im Juni 2006 auf dem Petersplatz in Rom, sprach unser damaliger Papst Benedikt XVI. über das Herz-Jesu-Fest. Hier der betreffende Auszug aus seiner kurzen Ansprache: "Am Freitag haben wir das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu begangen, einen Gedenktag, der Volksfrömmigkeit und theologische Tiefe auf treffende Weise miteinander verbindet. Es gehörte zur Tradition – und in einigen Ländern gibt es diesen Brauch noch immer –, dass sich die Familien dem Heiligen Herzen Jesu weihten und ein entsprechendes Bild in ihren Häusern aufbewahrten. Die Wurzeln dieser Frömmigkeit liegen im Geheimnis der Fleischwerdung: Gerade durch das Herzen Jesu hat sich die Liebe Gottes zur Menschheit in erhabener Weise offenbart; deshalb behält der echte Kult des Heiligen Herzens seine volle Gültigkeit und zieht besonders jene Seelen an, die nach der Barmherzigkeit Gottes dürsten und in ihr die unversiegliche Quelle finden, aus der das Wasser des Lebens zu schöpfen ist, das die Wüsten der Seele bewässern und die Hoffnung wieder erblühen lassen kann. Das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu ist zugleich der Weltgebetstag für die Heiligung der Priester. Aus diesem Grund nehme ich die Gelegenheit wahr, euch alle, liebe Brüder und Schwestern, dazu einzuladen, immer für die Priester zu beten, auf dass sie fähige Zeugen der Liebe Christi sein können." Morgen feiern wir dieses Fest und beten für die Priester, ... oder auch nicht.