Dienstag, 23. Juni 2015

Hand in Hand

Der Hausmeister der Nuntiatur brachte mich kurz nach 6.00 Uhr zum Bahnhof in Moskau. Die S-Bahn braucht 45 Minuten bis zum Flughafen. Die kleine Maschine nach Uljanowsk flog wunderbar. Pater Ezequiel war so freundlich und brachte mich von Uljanowsk nach Syzran. Dort gab es Mittagessen. Alexander und Znezhana, die regelmäßig nach unserem unbewohnten Pfarrgrundstück in der Kreisstadt schauen, baten mich um einen Segen, weil es morgen 20 Jahre her sei, dass sie getraut wurden. Die restlichen 250 km bis Marx fuhr ich mit meinem Auto, immer an der Wolga entlang, die hier durchweg mehrere Kilometer breit ist. 


Kurz vor Marx sprach ich am Telefon mit dem Generalvikar, der sich gerade in Saratow ins Auto setzte, um die Abendmesse in Marx zu übernehmen. Die 60 km könne er sich sparen, bot ich an, weil ich sowieso in Kürze Marx erreiche und zur Messe dort bleiben werde. Am Abend gaben die Schwestern aus ihrem Klostergarten Salat nach Saratow mit, damit wir morgen, zum Hochfest, etwas Frisches aus Marx auf dem Tisch haben.