Montag, 13. Juli 2015

Von Versetzungen und Umstellungen

Herr, wohin sollen wir gehen?
Du hast Worte des ewigen Lebens. (Joh 6,68)
Im Bistum Sankt Clemens gibt es in diesem Sommer eine ganze Menge Bewegung, was die Priester betrifft. Auch eine sehr traurige Veränderung ist dabei: Pater Baudouin-Marie aus Belgien, der erst vor wenigen Jahren zu uns nach Nalchik gekommen war, musste wegen einer schweren Erkrankung in seine Heimat zurückkehren. Um wieder gesund zu werden, braucht er mehr als gute Ärzte. Beten wir für ihn!

Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte,
Arbeiter für seine Ernte auszusenden. (Lk 10,2)
Alle vier Redemptoristenpatres aus Orenburg und Orsk wurden vor kurzem vom Orden versetzt. Drei sind bei uns im Bistum geblieben, einer wurde nach Sibirien geschickt, und einer, der schon früher bei uns war, kehrte von dort ins Bistum Sankt Clemens zurück. Grund für diesen "Domino-Effekt" war die Wahl eines neuen Verantwortlichen für die Region, der nun leider kaum noch Zeit für die Pfarrseelsorge hat. - Ende Juli wird Pater Tomasz Trzebunia, seit fast 12 Jahren Pfarrer in Marx, die Pfarrei verlassen. Er bleibt aber im Bistum und wird Pfarrer in Ufa. - Und der Pfarrer von Ufa, Mons. Massimo Ungari, kommt nach Saratow und übernimmt eine Stelle, die es bisher nicht gab: Er wird Moderator der Kurie. Mit einfachen Worten: Er wird mir und meinen engsten Mitarbeitern helfen, unsere Arbeit gut zu machen. Auch bekommt er ein eigenes Arbeitsfeld neben den anderen, und einen Schreibtisch. An den Wochenenden übernimmt er die Pfarrei in Penza, so dass der neue Pfarrer in Marx - Bosco Marschner, Pfarreinführung am 2. August - jene 240 km entfernte Stadt nicht als Samstags-Außenstation betreuen muss, so wie es nämlich sein Vorgänger bisher tat.