Freitag, 14. August 2015

Ans Wolgadelta

Astrachan - auf der anderen Straßenseite vom Pfarrhaus
Nicht die bis ins fernöstliche Russland gepriesenen Astrachaner Melonen sind es, die mich heute in die letzte Großsstadt an der Wolga aufbrechen lassen, bevor deren mächtiges Delta, 150 km weiter südlich, ins Kaspische Meer mündet. Ich fahre zum Patronatsfest, mit dem Nachtzug. Zwei Tage sind gut mit Programmpunkten gefüllt, wie ich vom Pfarrer am Telefon erfuhr. 
Am Montagvormittag kehre ich heim. Hier wird mich der Pfarrer von Taganrog erwarten. Er legt in der Nacht vom Sonntag zum Montag in etwa die gleiche Entfernung zurück wie ich, nur nicht im Zug, sondern im Auto, nicht aus dem Südosten des Bistums, sondern aus dem Südwesten. Wir werden besprechen, was ihm auf dem Herzen liegt, dann essen wir gemeinsam zu Mittag, und später geht es nach Marx. Für Dienstag ist eine erste, ausführliche Dienstbesprechung mit Pater Massimo, dem neuen Mitarbeiter der Kurie, geplant. Dann folgt eine Woche Urlaub für mich.