Dienstag, 4. August 2015

Kurie, Krankenhaus und Kloster

Mit diesen drei Worten läßt sich der heutige Tag umschreiben, auch wenn es nicht die einzigen Themen waren, die mich beschäftigten. 

Um 12.00 Uhr mittags machte ich mit dem Generalvikar eine Besichtigung der 150 qm Bürofläche, die wir für die Verwaltungsarbeit des Bistums (Kurie einschließlich Caritas) in einminütiger Fusswegentfernung von unserer Kathedrale gekauft haben. (Eigentumsdokumente kommen Ende August.) Ein langer Weg hatte zu dieser Entscheidung geführt. Das Arbeiten in Wohnungen ist zwar (noch) nicht verboten, führt aber gleichzeitig zu Einschränkungen etc. 

Der Ehemann einer guten, einfachen Frau aus einem unserer Dörfer in der Umgebung von Marx hat eine Überweisung zur Herzoperation nach Moskau bekommen. Vom "wie hinkommen" bis zum "wo kann seine Frau dort wohnen", die ihn begleiten möchte, nahm schon in den vergangenen Wochen immer wieder ein wenig Zeit in Anspruch. Nun drängt der Termin, und wir konnten entscheiden, mit Hilfe vieler, die im Laufe des heutigen Tages die Finanzierung je eines Tages für die Frau in Moskau übernahmen. 

Als Vertretung des Marxer Pfarrers, der heute Abend mit Jugendlichen das erste Etappenziel in Asien, Tscheljabinsk, erreichte, feierte ich nicht nur die Abendmesse, sondern traf auch unsere gestern angekommenen Gäste aus Osnabrück, die bei 34 Grad im Schatten vor und hinter dem Kloster am Werkeln waren.