Sonntag, 9. August 2015

Selig (glücklich, schön), die ein reines Herz haben

Nun geht es wieder auf die Straßen, an die Bahnhöfe und Flughäfen. Der 7. Russische Jugendtag ist zu Ende. Erzbischof Pezzi zelebrierte den Abschlussgottesdienst. Bischof Werth predigte, unter anderem, weil wir heute den Weihetag seiner Kathedrale, gleichzeitig Höhepunkt der in Novosibirsk schon traditionellen "Taborwoche" feierten. Ich durfte als Vorsitzender der Jugendkommission am Ende auch noch kurz etwas sagen. Natürlich wollte ich danken. Und dann... Was der ganze Aufwand nun bringe, wollte ich wissen und nannte vier Arten von Teilnehmern. Thema war: "Selig, die ein reines Herz haben". Die Ersten sagen, es war prima, können aber auf die Frage nach dem Thema nicht antworten. Das mögen wenige sein. Die Zweiten sind solche, die sich etwas mit auf den Weg nehmen, einen Vorsatz, einen Plan, weil sie ein reines Herz haben möchten. Die Dritten sehen, wie schwer es ist, ein reines Herz zu haben und beten deshalb darum. Die Vierten beten nicht nur für sich, sondern auch für die anderen. In jene vierte Gruppe habe ich schließlich eingeladen. Das nächste große Jugendtreffen wird der Weltjugendtag 2016 in Krakau sein. Seine Hymne begleitet uns schon alle wie ein Ohrwurm, vorerst nach Hause.