Freitag, 28. August 2015

Zwischenstopp auf einer Firmreise

 Weder Straßenbeleuchtung, noch Straßenbelag gibt es im Viertel um die katholische Kirche in Kamyshin herum. Aber zum Übernachten brauche ich das ja auch nicht. Mit Schwester Sveta und Olga, einer Jugendlichen der Marxer Pfarrei, haben wir das Etappenziel pünktlich erreicht. Natascha, Katechetin, Buchhalterin, Organisten, die hier im Pfarrhaus wohnt und die Gemeinde zusammenhält, empfing uns mit einem appetitlichen Abendessen. Ich war einst bei der Kirchweihe in Kamyshin dabei. Ich glaube, 1994 war es. Winter. Glatte Straßen. Erzbischof Kondrusewicz hatte seinen Stab in Moskau vergessen oder einfach nicht mit und sich für die Liturgie den des orthodoxen Metropoliten in Wolgograd geborgt.  Seit Jahren gibt es hier keinen eigenen Priester mehr, genau in der Mitte zwischen den beiden, 400 km auseinander liegenden Pfarrgemeinden in Saratow und Wolgograd. Vor dem Weiterfahren morgen früh, werde ich hier eine heilige Messe feiern.