Dienstag, 13. Oktober 2015

Das "Jahr des gottgeweihten Lebens"

... haben viele vielleicht gar nicht so richtig registriert, bzw. schon wieder vergessen. Es ist ein stilles Jahr, im Vergleich zum - damals noch von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen - Jahr des Priesters. Diesmal (noch bis zum 2. Februar 2016) geht es um die Ordensleute, um ihre Berufung, ihren Weg. Es geht um die Kirche, die menschliche "Wegweiser" (Menschen, die den Weg weisen) braucht, um sich nicht zu verlaufen. Es geht um das Gebet um - und für solche Menschen, aber auch um den Dank. Dieser eben ist der Grund, dass ich die Ordensschwestern und -brüder des Bistums Sankt Clemens zu einer Wallfahrt nach Fatima eingeladen habe, an den Ort, an dem die Gottesmutter vor fast einhundert Jahren um Gebet und Buße für die Bekehrung Russlands gebeten hatte.


Schon 1915 - also vor 100 Jahren - bemerkte eins der Hirtenkinder (Lucia) einen Engel, der ihr erschien. Sie konnte aber nichts Richtiges damit anfangen. Später wurden diese Engel-Erscheinungen zur Vorbereitung auf die sechs Marien-Erscheinungen im Jahre 1917. Heute, am 13. Oktober 2015, jährt sich die letzte Erscheinung zum 98. Mal. Es war der Tag des sogenannten Sonnenwunders. - Heute brechen 40 Ordensschwestern, drei Ordensbrüder, ein Priester und ich in den verschiedensten Regionen unseres Bistums Sankt Clemens in Richtung Moskau auf, von wo aus wir morgen in aller Frühe ans andere Ende Europas starten wollen. Beten wir um Freude und Vertiefung unserer Beziehung zu Christus, Maria und den Menschen, die uns anvertraut sind! Am 19. Oktober wollen wir zurück sein.