Donnerstag, 15. Oktober 2015

Fatima - Saratow

Vom frühesten Morgen an, konnte man Schwestern aus unserer Pilgergruppe beim Beten am Erscheinungsort der Gottesmutter finden. Eigentlich brauchen die Tage gar nicht viel Programm. Jeder und jede weiß, warum sie hier sind. Zum persönlichen Gebet fügt sich das dankbaren Gefühl, zur Gemeinschaft zu gehören, die sich Bistum nennt. Natürlich feiern wir täglich gemeinsam Eucharistie und lassen uns die Orte zeigen und erklären, die mit den Ereignissen von 1916/1917 zu tun haben.
Heute ist ein besonderer Tag für unser Bistum Sankt Clemens in Saratow. Vor 15 Jahren weihte Erzbischof Georg Zur, der damalige Nuntius in Russland, die Kathedrale. Aus diesem Grund fühlen wir uns heute in Fatima besonders verbunden mit unseren Gemeinden in Südrussland.

Zum Abschluss des Tages nahmen wir 21.30 Uhr am internationalen Rosenkranzgebet am Erscheinungsort teil. Donnerstags schließt sich eine eucharistische Prozession daran an. Weil ich der einzige anwesende Bischof war, durfte ich unerwartet der Liturgie vorstehen, sowohl beim Rosenkranz, als auch bei der Prozession. Zwei Schwestern aus unserer Gruppe beteten Teile vom Rosenkranz vor, eine in spanisch, eine in russisch. Schon morgen früh um 7.00 Uhr sehen wir uns an selber Stelle wieder, dann zur heiligen Messe in russischer Sprache. Gute Nacht aus Fatima!