Freitag, 16. Oktober 2015

Freitag in Fatima

Die liturgischen Höhepunkte des heutigen Freitags waren, bzw. sind für uns drei: die Messe am Morgen in Russisch, dort, wo die Gottesmutter den Hirtenkindern erschienen war und zu Gebet und Buße aufgerufen hatte, u.a. zum Gebet für Russland. Wie muß sie sich heute gefreut haben, Gebete und Lieder in russischer Sprache hier in Fatima zu hören. :-) Zweitens, beteten wir alle gemeinsam den Kreuzweg, der auf dem Weg angelegt wurde, auf dem die Hirtenkinder vor 100 Jahren oft von zu Hause zum Weideplatz ihrer Schafe liefen. Es war ein Geschenk, mit unseren Schwestern und Brüdern dieses ernste Gebet bis ans Ende "gehen" zu dürfen. Reue, Bitte und Vertrauen mündeten in ein kräftiges Halleluja an der 15. Station (Auferstehung). Ein wunderschöner Vormittag in der Umgebung der berühmt gewordenen Kleinstadt Portugals. Und als Drittes werden wir am Abend wieder mit vielen Hundert Gläubigen den Rosenkranz beten. Ein wenig Zeit wird auch zum Einkaufen gebraucht. Es ist nicht zum ersten Mal, dass ich sehe, wie sorgsam die Schwestern versuchen, für jeden daheim etwas mitzubringen, für die Mitschwestern, die nicht teilnehmen konnten, für den Pfarrer, die Kinder im Religionsunterricht, für Mitarbeiter, Alte,...  Und zum allein Beten bleibt auch Zeit. Steht doch in Fatima vor allem Gebet für andere, der Ruf zur eigenen Bekehrung.