Dienstag, 3. November 2015

Warschauer Stadtrand, 3. November

Im "Europäischen Zentrum für Kommunikation und Kultur", wie es sich nennt, angekommen, hatte ich vor Beginn der Studientage noch Zeit, zum Friedhof zu gehen. Besonders bis zum 8. November beten wir ja täglich für die Verstorbenen. Da kommt man natürlich nicht darum herum, den Unterschied der Kulturen zu bemerken. Dieser Friedhof war gepflegt, die Gräber geschmückt. Der ganze "Raum" vermittelte eine Atmosphäre des Gebets und des Lebens. Ich übertreibe nicht. Das ist bei uns in Russland nicht so. Wer die Friedhöfe kennt, versteht, was ich meine.
 Offiziell begann das Treffen der Bischöfe bzw. deren Mitarbeiter, mit einer heiligen Messe. Es folgten Abendbrot, Einführung und ein mitbrüderlicher Abend. Ich sehe hier Bischöfe, die ich seit Jahren nicht getroffen habe, z.B. aus Lettland, Moldawien, der Ukraine, aus Georgien und Aserbaidschan. Schon das war die Reise wert. Englisch, Italienisch, Polnisch und Russisch sind die Konferenzsprachen.