Samstag, 14. November 2015

Zwei-Tage-Urlaub

Auch oder garade nach 25 Jahren fern der (alten) Heimat, bewundere ich immer wieder, wie viel man in Deutschland innerhalb kürzester Zeit erledigen, bzw. unternehmen kann. Die Tage in Osnabrück waren bereits ein Beweis dafür. Dann folgten die Stunden in Heiligenstadt. Wie gewöhnlich, schloss ich mich den Morgenmessen im hier so genannten "Paterkloster" an, also im Kloster Sankt Klemens bei den Redemptoristen. Natürlich besuchte ich mit meiner Mutter das Grab meines am 23. Januar verstorbenen Vaters, aber wir schafften es auch bis zu deren Urenkel Sebastian nach Halle an die Saale, was allen viel Freude bereitete.
Ein wenig ängstlich schaue ich auf die Wettervorhersage für Saratow. Schnee und Nebel könnten zu einer großen Verspätung bei meiner morgigen Rückkehr führen. Das wäre schlecht, weil schon Montagabend die Jugendseelsorger der vier Diözesen in Russland zu einer Sitzung anreisen. (Wenn gar nichts geht, könnte ich drei der vier auf ihrem Weg nach Saratow am Moskauer Flughafen treffen und dort mit ihnen tagen. - Möge das aber ein Scherz bleiben.)