Freitag, 18. Dezember 2015

Socken?

Da ist für jeden was dabei: Gabriele Gieraths und 
Ottmar Steffan präsentieren Socken in allen Farben und Größen.
Mein Blog war und ist keine Reklameseite. Dennoch wage ich heute einen Text unser Freunde aus dem Bistum Osnabrück wiederzugeben, hinter dem eine gute Intention und ein lohnendes Ziel stecken, und der der Rede wert ist. "Über den Tellerand" nennt sich der Eintrag im Original:
"Über den Tellerrand schauen, dieses geflügelte Wort benutzen wir in unserer Russlandhilfe oft, wenn wir für unsere Projekte werben. Nach dem Motto, es gibt viel zu tun in Deutschland und vor unserer Haustür, wir dürfen aber die Menschen in Russland nicht vergessen. In der Adventszeit eines jeden Jahres schauen wir noch ein wenig weiter über den Tellerrand und zwar mit unserer Sockenaktion für Albanien. Die in Südalbanien lebenden Thuiner Franziskanerinnen lassen von Frauen aus armen Familien Socken stricken, um das Einkommen der Familien zu erhöhen. Farbenfroh, warm und hilfreich!
Caritas unterstützt mit „Sockenprojekt“ albanische Familien, so heißt es in einer Pressemitteilung. Und weiter: Echte Wollsocken, handgestrickt: Wer noch nach einem Weihnachtsgeschenk mit sozialem Charakter sucht, kauft Caritas-Socken. Eine riesige Auswahl an Socken in allen Farben und Größen warten beim Caritasverband auf Abnehmer. Gestrickt haben die Socken 17 albanische Frauen, die damit für ihre Familien ein zusätzliches Einkommen erzielen. Die Frauen erhalten die Wolle und stricken daraus Strümpfe. Abnehmer ist der Caritasverband für die Diözese Osnabrück, der in Vorkasse geht und die in Handarbeit gefertigten Socken weiterverkauft. Seit 2007 gibt es das Projekt, das Thuiner Schwestern in der südalbanischen Kleinstadt Delvine ins Leben gerufen haben. „In der Region Delvine leben viele Menschen in extremer Armut“, berichtet Ottmar Steffan, Referent im Fachbereich Weltkirchliche Arbeit Mittel- und Osteuropa. Ein Grund: Die hohe Arbeitslosigkeit. Außerdem sind die Kinder dieser Familien oft krank, da sie schlecht ernährt sind und Geld für Medikamente fehlt. „Das Strickprojekt ist für diese Frauen daher eine wichtige zusätzliche Einnahmequelle, um ihre Familien zu versorgen. Immer wieder fragen Frauen an, um an diesem Projekt teilzunehmen,“ erläutert Steffan. In diesem Jahr stehen  500 Paar Socken zum Verkauf. Der Preis pro Paar beträgt 10 Euro, für Übergrößen 12 Euro. Unternehmen, Schulen oder Organisationen können auch größere Mengen abnehmen, um diese zum Beispiel auf einem Adventsbasar weiterzugeben. Interessenten wenden sich an Gabriele Gieraths (Telefon: 0541/34978-121)."