Montag, 22. Februar 2016

Grab des Vaters

Mein größter Wohltäter in den ersten 25 Jahren Seelsorgedienstes in Russland, war doch wohl mein Vater (gemeinsam mit meiner Mutter). Gern nannten wir die beiden mein "deutsches Büro". Auf dem Weg zu einem Exerzitienkurs, konnte ich gestern in Heiligenstadt Halt machen und mit meiner Mutter sein Grab besuchen, das im Frühjahr seine endgültige Form bekommen soll.
Es ist eine schwere und große Erfahrung, die man keinem wünscht und die dennoch etwas Unersetzbares für jeden in die Seelsorge Berufenen darstellt: der Tod eines so nahen Verwandten. Das werden alle verstehen, die eben diese Erfahrung gemacht haben.

Wenn ich in den kommenden Tagen nichts oder fast nichts hier im Blog schreibe, kann das verschiedene Gründe haben, einerseits weiß ich noch nicht so richtig, auf was ich mich mit dem Exerzitienkurs in der Nähe von Köln eingelassen habe. Die Teilnehmerzahl ist jedenfalls ziemlich groß. Andererseits hat das nun nicht jeden Tag mit "Katholisch in Südrussland" zu tun. - Warten wir es ab.