Samstag, 23. April 2016

Der lange Weg nach Hause

Da sind wir ja nun selbst dran schuld. Ich sage es aber auch nicht mit klagendem Unterton, sondern nur als Gruß vom heutigen Tag: Gestern abend bin ich mit 10% der Teilnehmer unserer Pastoralkonferenz in Rom zum Flughafen aufgebrochen. (Rom - Brüssel - Moskau - Saratow - (Marx). Heute abend sind wir wieder zu Hause. Ein weiter Weg! Manche von den anderen 90% haben mir schon per SMS mitgeteilt, dass sie gut heimgekommen sind. Die lange Rückreise ins Bistum Sankt Clemens gibt Gelegenheit zu reflektieren und zu danken, u.a. auch für die vielen ungeplanten Begegnungen am Rande.

Morgen ist Sonntag, der werden die Priester wieder am Altar in ihren Pfarreien stehen, versammelt mit ihren geistlichen Familien, die alle in unsere große Bistumsfamilie gehören.

P.S. 22.44 Uhr: Bin auch zu Hause. Aber ans Telefon werde ich nicht mehr gehen. Im einzigen Anruf gerade eben ging es um meine Mutter, die morgen wegen eines nicht ganz einfachen Oberschenkelhalsbruchs operiert wird. (Das schreibe ich für Freunde. Die wissen, wie man mit einer solchen Information umgeht.)