Mittwoch, 25. Mai 2016

In Marx, der Kleinstadt an der Wolga ...

Wer links in die Wetterspalte schaut, kann sehen, dass es bei uns schon hochsommerlich zugeht. Am Nachmittag war ich nochmals nach Marx gefahren, um die letzten bürokratischen Hürden für mein Hierbleiben zu nehmen. Freundlich und zuvorkommend wurden mir Führerschein und Kfz-Brief verlängert. So einfach kann die Welt sein. Dann verschaffte ich mir einen Eindruck vom Rasen im Haus der Stille und prüfte die Stangenkonstruktion für unsere neuen Weinstöcke. Alles in wunderbarer Ordnung - was nicht zuletzt mit dem Organisationstalent und dem persönlichen Einsatz unserer Schwestern zu tun hat. Das Haus der Stille ("Getsemani"), von manchen auch gern einfach "Wüste" genannt, mausert sich zu einer Oase des Friedens (s. Foto), ... wenn da nicht die Mücken wären! Wer sich an meine Bischofsweihe 1998 erinnert, wird wissen, was ich meine. Ich freue mich zu hören, wie gut frequentiert das Haus ist. Besonders Ordensleute nutzen es für Exerzitien oder Auszeiten, aber auch Gemeindemitglieder aus Marx und Saratow wagen das Fortgehen um dazusein.