Sonntag, 1. Mai 2016

Kirchweihe am Asowschen Meer

Zweieinhalb Stunden dauerte die Liturgie, in der ich nicht nur die Dreifaltigkeitskapelle (oder -kirche) in Taganrog weihte, sondern auch einen vier Monate alten Maxim taufte. Und das war kein Zufall. Die Kirche in Taganrog wächst. Gruß- und Dankworte am Ende forderten dann auch noch ihre Zeit. Viele Gäste waren heute hier her ans Asowsche Meer gepilgert, um dabei zu sein und ihre Freundschaft auszudrücken. Ein herzliches Fest mit einfachen, dankbaren Menschen, so kann man in einem Satz zusammenfassen. Anschließend gab es im Hof reichlich zu essen, was nicht nur den afrikanischen Studenten aus Rostow zu gefallen schien. Hungrig waren alle. Die Heimwege ans Schwarze Meer, an die Wolga und in den Kaukasus sind weit. Manche übernachten in Rostow, 70 km von hier, und machen sich erst morgen auf den weiten Weg.