Sonntag, 15. Mai 2016

Pfingsten in Marx - im Bild gesprochen

Diesmal war es ein offizieller Besuch, so wie ich ihn auch in anderen Pfarrgemeinden mache. Ich kam zur Firmung nach Marx. Dass auch noch eine Taufe auf das Datum fiel, hing damit zusammen, dass der Vater des kleinen Jan schon in den kommenden Tagen wieder zur Arbeit muss, Hunderte Kilometer von zu Hause weg, und für lange. Zur Firmung hatten sich sieben Kandidaten vorbereitet: vier ältere, drei jüngere. Ich predigte über Firmnamen und darüber, wie sie ein Zeichen ihrer Zeit sind. Nun lassen wir aber ein wenig die Bilder sprechen:


Taufe. Die Eltern, Geschwister und Paten des kleinen Jan kamen heute früh mit ihrem Jüngsten aus Raduga (einem Dorf auf der Rückseite des Mondes, würde ich sagen), ca. 30 km von Marx entfernt. Außer ihnen ist dort niemand katholisch. 


Firmung in der Christkönigskirche in Marx. Gestern hatte ich mich mit allen Kandidaten getroffen. Es war interessant zu hören, dass die direkte Vorbereitung auf das Sakrament gar nicht so lange gedauert hatte, alle sieben aber schon lange an regelmäßigen Katechesen teilnahmen. Es ist das Leben in der Gemeinde, das sie geformt hat. 


Die Tauffamilie. 


Und ein Foto mit den Neugefirmten. 


Die drei Jugendlichen, die gefirmt wurden, singen (bzw. spielen) in der Jugendband, die sich langsam profiliert und heute das "Teetrinken" nach dem Festgottesdienst begleitete.


Jan, der heute die Taufe empfing, ist ein putzmunteres Kind. Mögen ihm Eltern und Paten helfen, einst eine ganz persönliche Entscheidung für Christus zu treffen und ein froher Katholik zu sein. 


Ausnahmsweise waren heute drei Schwestern Firmpatinnen. Das brachte den dazugehörigen Jugendlichen ein pfingstliches Festessen im Kloster ein, und dieses Foto danach.


... während andere noch ein paar Jahre auf ihre Firmung warten müssen.