Freitag, 17. Juni 2016

... aus der Stadt, in der Lenin geboren wurde

Dass hier Sommer ist, bemerkte ich erst gestern Abend, als ich das Büro verließ. Während ich nach Marx fuhr, traf hier der Uljanovsker Pfarrer mit seinem Praktikanten ein: Pater Ezequiel und Vjaczeslav, der gerade seine ersten beiden Semester im Priesterseminar Sankt Petersburg beendet hat. Wir hatten etwas zu besprechen. Weil Gäste ihre Autos nur auf der Straße, und nicht im Hof hinter dem Haus, stehen lassen dürfen, kam es heute zu einer erheblichen Verzögerung der Rückreise meiner beiden Besucher. In unserer Straße ist Parken an geraden Tagen auf der einen Seite erlaubt, an ungeraden auf der anderen. Ausgerechnet heute hat man früh am Morgen ein paar Falschparker evakuiert. Es dauerte Stunden, bis das Auto gefunden wurde. Das brachte uns noch ein gemeinsames Mittagessen ein. Nun müssen die beiden in der Mittagshitze nach Hause fahren. (Schon am Morgen, kurz nach 6.00 Uhr, hatten wir über 23°C. Jetzt werden es weit über 30 sein. Pater Ezequiel fährt in schwarzer Soutane. Das hilft manchmal bei den unbegründeten Kontrollen der Verkehrspolizei.)