Montag, 11. Juli 2016

13 Stunden im Auto (mit Pausen)

Ich schaue immer auf den Kilometerzähler, wenn ich von einer Fahrt zurück komme. Heute fügte sich ein leicht neidisches Staunen hinzu: Wie ruhig haben Oksana, unsere Caritasdirektorin, und Schwester Rosa die 2146 km der vergangenen Tage ausgehalten! Sind wir doch nicht ganz langsam gefahren, und ganz gut waren die Straßen auch nicht. Im Gegenteil. Am Morgen waren wir heute kurz vor 7.00 Uhr in Orenburg gestartet, was kurz vor 5.00 Uhr in Saratow entsprach. Ölverarbeitungsanlagen und öde Steppe prägten Hunderte Kilometer. Dann, am späten Vormittag - die größte Stadt im Bistum: Statt Samara zu umfahren, besuchten wir Pater Marcus auf seiner Riesenbaustelle. (Die Herz-Jesu-Kirche, ein Wahrzeichen der Millionenstadt, wird renoviert.) Auch in Marx machten wir fünf Stunden später kurz Halt, weil ich Denis, unseren Seminaristen treffen wollte, der nach seinem zweiten Studienjahr in Ars in die Ferien gekommen ist, und weil ich Jewgenij verabschieden wollte, der heute sein Gemeindepraktikum in Marx beendete, und der im Herbst in Novosibirsk die Ausbildung als Priesteramtskandidat beginnt.
Und dann einfach noch drei Bilder vom Weg, (mehr hab ich nicht), für die mehr visuellen Typen:

Ein Hirte
Am Ural, der Grenze zwischen Europa und Asien
Baustelle Samara - Pfarrkirche