Samstag, 30. Juli 2016

Aschersleben, Marx und die Welt

BEGEGNUNG wird beim Weltjugendtag groß geschrieben. Wie das im Einzelnen aussieht, wird vorher nicht unbedingt geplant. So sind sich zum Beispiel Jugendliche aus Aschersleben (Bistum Magdeburg, Deutschland), wo mein jüngster Bruder und seine Frau als Gemeindereferenten tatig sind, und Marx (Bistum Sankt Clemens, Russland) begegnet, rein zufällig, (was es ja beim lieben Gott nicht gibt). Auch ich bin vielen begegnet, die ich teilweise schon viele, wirklich viele, Jahre lang nicht mehr gesehen hatte, zum Beispiel einer Jugendlichen aus dem russischen Magadan am Pazifik. Vor 10 Jahren war sie mal bei mir zu Exerzitien. Tanja, Alberta, Alena, Jugendliche aus Moskau, die mit in Rio waren, usw. usf. Es hat keinen Sinn, den Versuch zu unternehmen, die Namen aufzuzählen. Und wenn ich dann meine Mitbrüder noch anfügen würde! Bischöfe, Weihbischöfe, eine Handvoll Kardinäle...! Die Chefs der großen Hilfswerke "Kirche in Not" und "Renovabis" sind ebenso dabei, wie eine Delegation des Moskauer Patriarchats der Russisch-orthodoxen Kirche. Von letzteren stammt das Zitat dieser Tage: "Die katholische Kirche müht sich sehr darum, dass sich alle als Brüder und Schwestern verstehen."