Dienstag, 19. Juli 2016

Wir sind so ziemlich alle unterwegs

Heute haben mehrere unserer "Minibus-Gruppen" auf dem Weg zum Weltjugendtag nach Krakow (Polen) die Grenze zur EU überquert. Die Studenten aus Ufa haben kurz vorher noch schnell allen (?) Proviant verzehrt, weil sie gehört hatten, dass man keine Lebensmittel einführen darf. Interessante Fotos kamen u.a. aus dem Auto von Samara: Eindrücke einer fremden, aber schönen Welt, Blumen, Himmel, Nebel, eine große Kirche, ... Die Kazaner machten ein Bild direkt an der weißrussisch-litauischen Grenze. Das habe ich für hier ausgewählt. Pater Diogenes steht ganz rechts außen. Er wäre fast nicht gefahren, dann tat es ihm aber doch leid, eine nicht so Fernstrecken-erfahrene Schwester allein am Steuer auf den weiten Weg zu schicken.
Übrigens fliege ich morgen in deren Pfarrei, nach Kazan. Und das nicht nur, weil etwa der Pfarrer zu vertreten wäre, sondern weil dort übermorgen vom Moskauer Patriarchen Kyrill der Grundstein zur Wiedererrichtung der riesigen Kazaner Muttergottes-Kathedrale und dem dazugehörigen Kloster gelegt wird. Es war einst an dem Platz gebaut worden, an dem die später berühmt gewordene Ikone der Kazaner Muttergottes gefunden wurde. 
Und weil unsere Jugendlichen alle mit Kleinbussen unterwegs sind, habe ich mir ein dazu passendes Flugzeug ausgesucht. 8 Plätze (+ 2 Besatzung) hat es und braucht nur knapp 2 Stunden von Saratow bis Kazan, ohne Umsteigen. Von Montag bis Freitag kann man täglich diesen schnellen Weg wählen. Wenn es das auch in andere Städte im Bistum gäbe, könnte ich viel Zeit sparen.