Freitag, 26. August 2016

Dresden in weiter Ferne

Wieviel Mal mir Fakten in dieser Woche einen "Strich durch die Rechnung" gemacht haben, möchte ich lieber nicht zählen. (Doch. Eins, zwei,... fünfmal! Klingt nicht viel, aber es waren wuchtige Striche dabei.) Schließlich ist mir nun ein "teures" freies Wochenende beschert, denn aus kurzzeitigen gesundheitlichen Gründen, verpasste ich den Flug zur Einführung von Bischof Timmerevers nach Dresden. Die Tickets waren frühzeitig und günstig gekauft und verfallen demzufolge. Schade, wirklich schade! Ich hoffe, den Besuch noch in diesem Jahr nachholen zu können, "zum Altar meiner Priesterweihe", wie die Dresdner Bistums-Homepage so schön schrieb.
Da ich schon lange nicht mehr Pfarrer bin, schnappe ich manchmal nur das eine oder andere von der Basis auf. Es gibt wieder einmal das Schulbücherproblem. Eine unserer Jugendlichen bekam die Nachricht, dass nur jene die Bücher umsonst bekämen, die am Arbeitseinsatz teilgenommen hätten. Der aber war während des Weltjugendtages. Sie war dort, nicht hier. Nun hat sie versucht, wie eine Verrückte am Feld zu arbeiten und kam mit dem ausgezahlten Geld in die Stadt. Trotzdem bekam sie keine Bücher. Oft reicht mir die Zeit nicht, solche "Geheimnisse" zu lüften. Hier aber will ich der Sache noch nachgehen.
Ein Foto von der letzten Reise ins buddhistische Kalmykien noch nachträglich. Andere Länder, andere Sitten. Vor dem Tempel werden Schüler und Studenten kurz vor Schuljahresbeginn zum Großen Gebet um Beseitigung von Hindernissen im Lernprozess eingeladen. Da möchte ich nicht in der Haut eines unbeliebten Lehrers stecken. (-: