Freitag, 26. August 2016

"Petri Heil!" im Wolgadelta

Vor einer Woche hatte mich der Pfarrer aus Astrachan (Wolgadelta) besucht und nebenbei erzählt, dass er gern Angeln gehe. Daraufhin wollte ich klären, ob er versteht, dass es einen Unterschied zwischen Urlaub und Arbeit gibt. (Wir kennen und verstehen uns gut. Da tritt man nicht so schnell in Fettnäpfchen.) "Ja doch", er gehe ganz früh zeitig angeln, erklärte er mir. Zum Morgengebet mit seinen franziskanischen Mitbrüdern sei er immer schon zurück. Heute früh hat er 99 Hechte geangelt. Im Ernst. Die hat er jetzt eingefroren für die Dresdner Studenten, die ihn im September besuchen wollen. Auf den Vorschlag, ihm eine Urkunde über 99 Hechte an einem Morgen auszustellen, bat er zu warten, bis er die Hunderter-Grenze überschritten hätte.