Montag, 1. August 2016

Start nach und in Lourdes

Auf dem Weg nach Frankreich, habe ich gestern in Deutschland eine kleine Valeria taufen dürfen. Abends bezog ich dann mein Zimmer und bekam meinen Ausweis, der mich für eine Woche zum Mitarbeiter der deutschen Pilgerseelsorge in Lourdes macht. Aber es klingt nur nach Arbeit. Außer dreier Stunden täglich angebotener Beichtgelegenheit, bin ich frei. 
Heute, am ersten Tag, kam ich mir vor, wie in einem Märchen vom Frieden. Aber es ist kein Märchen. Die Atmosphäre in Lourdes hat übernatürlichen Ursprung - die Erscheinungen der Gottesmutter. Und es gibt den (hier sehr positiven) menschlichen Faktor. Das architektonische Ensemble und die liturgische Gestaltung der Tage sind von gläubigen Christen geschaffen worden. Glauben heißt: mit einer Perspektive Leben, die Himmel und Ewigkeit heißt. Die Befürchtung möglicher Terroranschläge wirkt sich aus. Das einzige Türchen ins Sanktuarium, das auch nachts offen war, ist nun sogar tagsüber geschlossen (Bild rechts unten).