Donnerstag, 4. August 2016

Und was tut sich im Bistum Sankt Clemens?

Die Weltjugendtagsteilnehmer sind auf dem Heimweg. Viele, die ihre Jugendlichen im Kleinbus nach Krakow genommen hatten, waren dann noch in ihre Heimat gefahren, z.B. in polnische oder deutsche Pfarreien. Die Busse von Kazan und Ufa haben heute die russische Grenze überquert und werden morgen zu Hause erwartet. Aus den Marxer Autos kam am Nachmittag eine SMS aus der Nähe von Wroclaw. Das heißt: noch etwa 2 volle Tage bis an die Wolga. - Allen gute Fahrt und glückliche Heimkehr!
Im Gebiet Rostow-am-Don hatten wir Anfang des Sommers ein Haus mit großem Grundstück an einem See erworben. Um die Religiösen Kinderwochen, Wochenenden für Ehepaare, Familienfreizeiten, Jugendtreffen usw. nicht zu teuer werden zu lassen, schien die Idee sinnvoll. Nun haben wir dort schon die erste Ernte, wie Schwester Miriam aus Taganrog hier fröhlich zeigt.
Einer unserer Priester, die ja fast alle Ausländer sind, hat mir heute geschrieben, dass er nach Hause zurückkehren will. Er bat mich, die nötigen Formalitäten einzuleiten. (Übergabe der Pfarrei usw.) Mir scheint, er geht schon in ein paar Wochen. Wenn ich auf meine 18-jährige Erfahrung zurückgreife, weiß ich: Es bringt nichts, ihn zum Umdenken zu bewegen.