Donnerstag, 8. September 2016

Bistumspartnerschaft an der Basis

Am Ende des heutigen Tages hatten unsere Osnabrücker Gäste in Marx zum Schaschlyk eingeladen. Draußen im Hof vor der Garage war der Tisch gedeckt, dann aber fing es an zu regnen, und wir zogen innerhalb von zwei Minuten um nach drinnen. So kam das heutige Foto zustande.
Wir sind sehr dankbar für die vielen Arbeiten, die unsere "Klosterbauer" in ihrer Freizeit für uns erledigt haben. Morgen schließen sie ihren Freiwilligeneinsatz ab. Kinderspielplatz, Wasserhähne, ... Die Wunschliste neigt sich ihrem Ende zu. 18 Jahre besteht die Verbindung ins Bistum Osnabrück nun schon. Es war und ist also kein Strohfeuer, das mehr schaden als nützen würde. 
Ebenfalls heute hatte ich wieder einmal mit dem ursprünglichsten aller gemeinsamen Projekte zu tun: mit einer Kuh für Marx. Heute, am Fest Mariä Geburt, konnte sich eine junge Familie mit drei Kindern darüber freuen. Die Kuh war eigentlich schon in ein anderes Dorf verkauft, aber sie erwies sich als zu groß, um verladen zu werden. "Unsere" Familie hat sie deshalb kaufen können und zu Fuß ins neue zu Hause gebracht. Aber auch da zeigte sich ein Problem: der bisherige Stall ist zu klein für das große "Stück". Es muss ein wenig angebaut werden. Die jungen Leute sind - im Gegensatz zu vielen in ihrem Dorf - Optimisten (und Realisten zugleich).