Freitag, 7. Oktober 2016

Ausflug in die Nachbarpfarrei


Auf der Fahrt nach Wolgograd gab es einiges zu sehen. Sowohl die Geschichte der Wolgadeutschen, als auch die herbstliche Wolga selbst, wie ein Kunstwerk der Schöpfung, kamen uns ganz nahe. Mit der Familie meines Bruders Martin war ich nach einem kurzen Arbeitstag und dem Mittagessen in der Pfarrei aufgebrochen. Am Sonntag soll ich hier, in der "Nachbarpfarrei" von Saratow (400 km südlich) eine Lourdes-Grotte segnen. Gern hatte ich kurzfristig zugesagt. Morgen kommen Pfarrer und Kaplan aus Taganrog, die beide etwas mit mir besprechen wollen, nach Wolgograd. So sparen Sie zumindest 800 km Autofahrt, des ohnehin weiten Weges.
Für jene, die die Wolga auf dem Bild noch nicht entdeckte haben: ganz in der Mitte. Wolken spiegeln sich im Wasser. Das kilometerweite gegenüberliegende Ufer ist als blasser Streifen zu erkennen.