Sonntag, 27. November 2016

Erster Advent


Ich bin unterwegs nach Hause. Ich habe mich auch in den kleinen Pfarrgemeinden auf der Krim zu Hause gefühlt. Sie sind unseren ähnlich. In Saratow erwartet mich Arbeit. Wo bin ich zu Hause? 
Am stillsten habe ich es oft unterwegs. Lautsprecheransagen, Turbinen- und Motorengeräusche stören wenig. Vielleicht kann das eine Brücke zum Advent sein. 
Gestern wurde ich gefragt, ob ich noch Deutsch könne, nach 26 Jahren in Russland. Fast hätte ich mich selbst darüber gewundert. Dann fand sich diese Antwort: Wenn ich allein bete, spreche ich in meiner Muttersprache mit Gott. Auch ein Gedanke für den Advent.
Möge mein Advent doch nicht in Gedanken stecken bleiben.