Dienstag, 8. November 2016

Stadt- und Diözesancaritas ziehen zusammen und haben mehr Platz als vorher

Zu dem, worum ich meine bischöflichen Kollegen im Westen nicht beneide, gehören die vielen Sitzungen, an denen sie teilnehmen. Der Gerechtigkeit halber möchte ich aber hinzufügen, dass Sitzungen eine gute und nötige Sache sein können. Heute, zum Beispiel, habe auch ich so einen Tag: von einem Versammlungstisch zum anderen, ... Eins dieser Treffen möchte ich hervorheben: Um 10:00 Uhr morgens gab es die erste gemeinsame Dienstbesprechung von Stadt- und Diözesancaritas in deren neuen (gemeinsamen!) Räumen. Als Caritaspräsident des Bistums war ich dabei. Allerseits ist Dankbarkeit zu bemerken, dass nun Platz ist für die Arbeit, die nicht mehr in Wohnungen oder bei unsicheren Vermietern getan wird. Eine Mitarbeiterin sagte mir: "Ich habe immer noch das Gefühl, gleich kommt einer und sagt mir: Das war's. Raus aus dem schönen Büro!" Gut auch, dass wir diesen Neustart noch im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit machen konnten. Es endet am 20. November, (Christkönig). Zur Sprache kam die traditionelle Woche der Barmherzigkeit, die wir im Bistum jeweils vom ersten bis zum zweiten Sonntag im November organisieren. Die Caritas mit der Saratower Pfarrgemeinde zusammen haben da eine ganze Menge Ideen gehabt, die nun Tag für Tag in reale Wirklichkeit umgesetzt werden. Außer der Bistumskollekte gehört ein Benefizkonzert dazu, ein "Trödelmarkt", an dem man sogar Möbel (vorerst per Foto) für einen guten Zweck anbieten kann. Ich hoffe, dass es in dieser Woche auch besonders viele Besuche bei Einsamen und Kranken gibt, Telefongespräche, Post, ... In der kommenden Woche werden sich dann erstmals alle regionalen Caritasdirektoren des Bistum hier im neuen Büro zu einer Tagung versammeln, die mit der Feier des 15-jährigen Bestehens der Diözesancaritas endet. (Die Stadtcaritas ist älter.)