Sonntag, 15. Januar 2017

Der Sonntag in Ufa

Ufa und Winter hinterlassen diesmal einen gemeinsamen Eindruck im Gedächtnis. Wie immer bei Pastoralreisen am Wochenende, bildete die sonntägliche Eucharistiefeier den Höhepunkt unserer Begegnung, auch wenn heute nicht alle in die Kadyrowstraße kamen, die gestern zur Abendmesse in der Straße der Roten Armee gekommen waren. Die Stadt ist sehr groß. Wenn Sie auch nicht dominierten - die ausländischen Studenten fielen heute durch Zahl und aktive Teilnahme an der Liturgie auf. Nach der Predigt assistierte ich einer Trauung. Der Bräutigam lud anschliesend alle Anwesenden feierlich in den ersten Stock zu Tee und Gebäck ein. (Alle hatten etwas mitgebracht.) Es war gut zu spüren, wie sich Alt und Jung hier im Haus der Gemeinde zu Hause fühlen. Trotzdem war auch noch ein Mittagessen für mich im Plan, und zwar bei einem slowakischen Ehepaar, das hier für eine österreichische Firma arbeitet. Die Sonne war schon untergegangen, als wir vom Tisch aufstanden. Erst dann, am Abend, konnte ich mit Pater Tomasz besprechen, was ich mir für die Tage hier vorgenommen hatte, nämlich die Themen "Diözesaner Jugendtag im Juli" und "Weitere Ausbildung unserer 4 Kandidaten, die Diakone werden möchten".