Samstag, 28. Januar 2017

Wolgograd 25


Seit Ende letzten Jahres feiert unsere Pfarrgemeinde in Wolgograd das 25-jaehrige Jubilaeum ihrer Wiedererrichtung. Nachdem sich die Sonntagsgemeinde anfangs in einem Container versammelte, wurde die Kirchenruine zum Leben wiedererweckt. Ich kann mich selbst an viele Einzelheiten erinnern, war doch das Gebiet Wolgograd 1991 eins meiner Ausserstationen, die ich uebernahm, als ich nach Marx an die Wolga kam. Der Neokatechumenale Weg praegte die ersten 14 Jahre nach 1991. Die Caritas in Wolgograd hat von Anfang an einen guten Ruf. Steyler Missionare und Praemonstratenserinnen sind heute fuer die Seelsorge in Sankt Nikolaus verantwortlich. (Dass die Kirche einen so seltenen Schutzpatron hat, koennte mit einem Irrtum beim Wiederaufbau der Stadt zusammenhaengen: Unweit unserer Kirche gab es vor der grausamen Schlacht um Stalingrad eine orthodoxe Sankt Nikolauskapelle...)
Nach der heutigen Festmesse am Abend, gaben Gemeindechor und das Wolgograder Kinder-Symphonie-Orchester ein Konzert in der Kirche. Daher die Fotos oben. Es war gute, anspruchsvoll vorgetragene Musik. Sehr schoen. 
Da koennen die heutigen Bilder von nebenbei nicht mithalten: eins von unterwegs nach Wolgograd, eins von der Nikolauskirche und eins vom Treppenhaus, dicht neben der Wohnungstuer unserer Steyler.