Dienstag, 28. Februar 2017

Christus Mansionem Benedicat

Von Dreikönige bis zum Beginn der Fastenzeit ist es bei uns üblich, dass Gläubige ihre Seelsorger einladen, damit diese jenen die Wohnungen für die Zeit des begonnenen Jahres segnen. Das können sich Priester wahrscheinlich nur in der Diaspora leisten. Anderswo würde zum eiligen Fließband-Segen, den dann besser die Sternsinger oder die Hausbewohner selbst übernehmen. Es gibt ja noch andere Gelegenheiten, den Pfarrer oder Kaplan einzuladen. So hatte ich am heutigen Nachmittag die letzten beiden solchen Besuche im Kalender. "Christus möge dieses Haus segnen", schrieb ich in den drei entsprechenden lateinischen Buchstaben an die Türen: C M B (siehe Überschrift), dazu die Jahreszahl und drei Kreuzchen um den Buchstaben "M" herum, der das Haus bezeichnet - Vater, Sohn und Heiliger Geist.  Zugegeben, dass gehört nicht zu den Prioritäten meiner Verpflichtungen, aber als Ausgleich tut es sehr gut, und das nicht, weil es nach dem Segen auch noch eine Tasse Tee zu trinken gab.