Samstag, 18. Februar 2017

Saratow, Puschkinstraße

Hier wohne ich. Die kleine Straße im Stadtzentrum von Saratow ist doch wohl keine 500 Meter lang. Nicht nur der Name, auch ein Denkmal des Dichters ziert die wochentags von parkenden Autos verstopfte Allee. Dass ich heute Vormittag zu Fuß unterwegs war, lag nicht daran, dass ich ein Foto für den Samstag suchte. Das kam nebenbei zustande. Eigentlich ging es darum, was wir unserem Geburtstagsjubilar (75!) am kommenden Dienstag schenken wollen. Da er auch von Zeit zu Zeit im Blog liest, kann ich nicht deutlicher werden. (-:

Hier in Saratow finden heute und morgen die letzten thematischen Vorlesungen eines Bistumsprojekts statt, das wir seit vier Jahren "Glaubensschule" nennen. Jugendliche und Erwachsene sind dazu in verschiedene, günstig gelegene Orte des Bistums eingeladen. Vorbereitet und gehalten werden die Wochenenden von speziell zu den Themen ausgesuchten Priestern und Ordensschwestern aus dem Bistum Sankt Clemens. Hinzu kommt, wie immer wieder in Diaspora-Regionen, dass die beiden Tage auch Tage besonderer Begegnung sind, sowohl in der Kirche als auch in den Quartieren, in die Gäste von außerhalb aufgenommen werden. Viele werden es bedauern, dass die "Glaubensschule" in diesem Jahr zu Ende geht. Danke jenen, die sie zustande gebracht haben, besonders Pater Pawel (früher Orsk/Orenburg, jetzt Kemerovo, Sibirien) und den Leuten von Renovabis.