Donnerstag, 16. Februar 2017

Zwei Schreibtische - zwei Schichten (ausnahmsweise)

Nicht so gut, wenn man ein neues und ein altes Büro hat... "Umgezogen" heißt bis heute nicht, dass ich den alten Arbeitsplatz aufgegeben habe. Zwei Schichten am Tag hatte ich eigentlich nur früher in den Semesterferien gearbeitet, um das Geld für meine Russlandreisen zusammen zu bekommen. Tagsüber verging die Zeit heute viel zu schnell im "neuen Büro", nahe der Kathedrale. Ein Blick auf den Kalender machte mich dann auch noch besorgt: Nächste Woche haben wir Tagung des Priesterrates, und es kommen fünf Gäste aus Deutschland, Kurz darauf beginnt der März, in dem ich ganze 9 Tage in Saratow sein werde. Rom (Italien), Bochum (Deutschland), Sotschi (Russland) und Ars (Frankreich) stehen an. Wie es auf meinen Schreibtischen aussieht, fotografiere ich lieber nicht, besonders auf dem alten, an dem ich jetzt sitze. Hier habe ich heute Abend erledigt, was tagsüber dringend war und nicht an die Reihe kam. Telefongespräche zwischendurch brachten Nachrichten aus dem Bistum: Eine Jugendliche wurde erfolgreich operiert. Unser Kranker in Marx (siehe gestern) ist zu schwach, um in die 40 km entfernte Klinik transportiert werden zu können, wo er eigentlich hin müsste. Und das Traurigste: Der Sohn einer mir gut bekannten Familie ist heute auf der Straße erfroren.